Insulin wieder wirken lassen

  
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Die Tatsache, dass inneres Bauchfett und eine Insulinresistenz in engem Zusammenhang stehen, wurde in diesem Buch ja schon mehrfach beschrieben, unter anderem ab Seite 65.

Hier in diesem Kapitel widmen wir uns der Frage, wie man das Insulin wieder richtig wirken lässt, damit das überflüssige Körperfett leichter abgebaut werden kann.

Die wichtigste Maßnahme gegen eine Insulinresistenz ist regelmäßige und ausgiebige Bewegung.

Bestimmt fällt Ihnen auf, dass bei nahezu jeder Maßnahme gegen den dicken Bauch, die Bewegung eine wesentliche Rolle spielt. Das liegt nicht etwa daran, dass ich als Autorin gerne jeden Leser zu vermehrter Bewegung verdonnern möchte. Vielmehr ist der menschliche Körper entwicklungsgeschichtlich dafür konstruiert, dass er sich Tag für Tag viel bewegt. Zu wenig Bewegung entspricht nicht der menschlichen Natur und deshalb hat Bewegungsmangel so viele unerwünschte Folgen.

Durch Bewegung wird die Nahrungsenergie, die im Blut zirkuliert, von den Muskeln verbraucht. Man braucht also kein Insulin, um den Blutzucker-Spiegel wieder zu senken. Außerdem öffnet Bewegung die Fettzellen für die Ausschüttung von Fetten, die dann für die Bewegung zur Verfügung stehen und abgebaut werden können. Der gesamte Energiestoffwechsel funktioniert also wieder besser und infolgedessen kann das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin auch wieder besser wirken.

Wer eine Insulinresistenz hat, sollte bei der Ernährung auch auf die Kohlenhydrate achten, die er zu sich nimmt.

Wegen der starken und überschnellen Wirkung auf den Blutzuckerspiegel, sollte man Nahrungsmittel meiden, die einen hohen glykämischen Index haben. Bei Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index oder einer hohen glykämischen Last schnellt der Blutzuckerspiegel schon nach kurzer Zeit stark in die Höhe und fällt auch relativ bald wieder ab, wodurch sich Heißhunger entwickelt. Durch den schnell ansteigenden Blutzucker-Spiegel wird die Bauchspeicheldrüse veranlasst, große Menge Insulin auszuschütten.  Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index fördern also die Entstehung und den Fortbestand einer Insulinresistenz.

Folgende Nahrungsmittel sind typische Beispiele für einen hohen glykämischen Index: Weißbrot, Zucker, Softdrinks.

Wenn man hingegen vorwiegend Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index isst, dann wird die Insulinausschüttung nicht übermäßig forciert. Das danken die Körperzellen, indem sie wieder besser auf das vorhandene Insulin reagieren.

Ferner ist es auch gegen die Insulinresistenz wichtig, den Stress abzubauen.
































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