Ernährungsfehler

  
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Manche Ernährungsexperten sind der Überzeugung, dass die Auswahl der Nahrungsmittel darüber bestimmt, ob sich inneres Bauchfett bildet oder nicht.

Dabei stehen vor allem Süßigkeiten und andere Snacks im Verdacht. Es geht dabei konkret um schnell verdauliche Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index und um fettreiche Nahrungsmittel. Das sind beispielsweise Schokolade, Gebäck, Kartoffelchips, Softdrinks und dergleichen.

Genauere Erklärungen dafür, warum diese Nahrungsmittel ausgerechnet das innere Bauchfett wachsen lassen, und nicht das Unterhautfettgewebe, bleiben die Experten jedoch bislang schuldig.

Man kann jedoch eigene Überlegungen dazu anstellen.

Das Typische für die verdächtigten Nahrungsmittel ist nicht nur, dass sie besonders kalorienreich sind, sondern dass sie meistens als Extra zusätzlich zur normalen Ernährung gegessen werden.

Es handelt sich also um zusätzliche Kalorien, die zudem schnell für den Körper verfügbar sind.

Da wundert es nicht, wenn der Körper diese Zusatznahrung nutzt, um seine Kurzzeitvorräte im Bauchraum aufzufüllen.

Diese Schlussfolgerung ist jedoch nur bedingt aussagekräftig, denn auch zusätzlich gegessenes Vollkornbrot würde wahrscheinlich vom Körper zunächst in den Kurzzeitspeicher Bauchfett verwandelt werden.

Der Unterschied zwischen kalorienreichen Snacks und beispielsweise Vollkornbrot liegt jedoch in der Sättigungswirkung. Von Cola, Chips und Schokolade kann man sehr große Kalorien-Mengen vertilgen, bevor man sich satt fühlt. Vollkornbrot wirkt deutlich schneller sättigend und liegt in größerer Menge schwer im Magen, weil die Verdauung länger dauert.

Daher ist die Vermutung durchaus nachvollziehbar, dass kalorienreiche Snacks die Entstehung von innerem Bauchfett fördern.

Wer es schafft, weitgehend auf solche Snacks zu verzichten, ist der schlanken Linie einen deutlichen Schritt näher gekommen.
































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