Homöopathie

  
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Die Homöopathie ist eine Naturheilmethode, die von Samuel Hahnemann entwickelt wurde.

Die Heilmethode basiert auf dem Grundsatz:

"Similia similibus curentur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt."

Man verwendet in der Homöopathie also Substanzen, die beim gesunden Menschen die gleichen Symptome hervorrufen, die sie heilen sollen.

Damit das funktioniert, werden die Mittel stufenweise immer weiter verdünnt. Man spricht bei dieser Verdünnung von Potenzen. In der Potenz D6 wird die Ursubstanz sechs mal zehnfach verdünnt. Die Potenz D6 ist noch eine der niedrigeren Potenzen. Bis einschließlich D12 sind die homöopathischen Mittel auch für die Selbstbehandlung geeignet.

Höhere Potenzen sollten vom Fachmann verordnet werden, nach den Regeln der klassischen Homöopathie.

Einige homöopathische Mittel sind zur Behandlung von Übergewicht geeignet und können dabei helfen, dass der Bauch schlanker wird.

Je mehr Faktoren der Beschreibung auf die eigene Situation passen, desto geeigneter ist das jeweilige Mittel. Wenn keine der Mittelbeschreibungen gut passt, dann kann man sich für das Mittel entscheiden, das am ehesten passt oder einen Homöopathen aufsuchen.

Calcium carbonicum

Calcium carbonicum ist ein Mittel, das besonders gut zu blassen, übergewichtigen Menschen passt.

Die Betroffenen sehen häufig aufgequollen aus und haben reichlich Wassereinlagerungen. Sie sind gelassen und ruhig, aber auch antriebsschwach und empfindsam. Sie neigen zu Erschöpfung und sind häufig krank.

Durch körperliche Anstrengung und Schwitzen werden alle Beschwerden verstärkt. Daher meiden die Betroffenen sportliche Aktivität, auch wenn sie wissen, dass Sport ihnen beim Abnehmen helfen könnte.

Häufig haben die Betroffenen Verstopfung, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen. Bei Frauen ist die Menstruation ist oft sehr stark, so lange sie noch Blutungen haben.

Fucus vesiculosus

Fucus vesiculosus ist der Blasentang, der reichlich Jod enthält. Daher kann er in niedrigen Potenzen (z.B. D1 bis D3) die Schilddrüse anregen, vor allem, wenn man unter Jodmangel leidet.

Die Betroffenen fühlen sich ständig schlapp, sie haben niedrigen Blutdruck und manchmal auch einen Kropf am Hals. Obwohl sie wenig essen, nehmen sie immer mehr zu.

Fucus vesiculosus ist jedoch nicht geeignet, wenn man unter einer Jodallergie oder unter Hashimoto leidet.

Graphites

Das Mittel Graphites ist für übergewichtige Menschen geeignet, die reizbar sind und unter Stimmungsschwankungen leiden.

Das Aussehen der betroffenen Menschen ist tendenziell blass, aber weniger aufgequollen wie bei Calcium carbonicum. Graphites-Typen wirken kräftig und können gut zupacken, sind aber auch gerne etwas träge.

Ihre Haut ist trocken und neigt zum Einreißen. Dadurch haben sie auch häufig Ekzeme oder Geschwüre.

Der Bauch ist häufig durch chronische Verstopfung aufgetrieben.

Die Neigung zu Schweißausbrüchen ist oft ausgeprägt.

Kalium carbonicum

Kalium carbonicum ist ein Mittel, das geeignet ist, wenn Menschen trotz ausgeprägtem Pflichtbewusstsein und starker Korrektheit zu Übergewicht neigen. Ihr Perfektionsdrang hilft ihnen nicht dabei, schlank zu bleiben.

Viele der Betroffenen leiden unter Blähungen und Verstopfung, sodass der Bauch aufgetrieben wird. Auch Ödeme in Füßen, Händen und im Bauch sind häufig.

Die Neigung zur Schlaflosigkeit fördert die Entstehung zu Übergewicht.

Durch das Übergewicht und eine eventuelle Schwäche der Rückenmuskeln kommt es häufig zu Hexenschuss und anderen Rückenschmerzen.

 

Lachesis

Lachesis ist ein typisches homöopathisches Mittel für die Wechseljahre.

Es passt zu aufgeweckten Frauen, die starke Gefühle haben und gerne reden. Ein typisches Zeichen ist das Zeigen der Zungenspitze, wenn man sich konzentriert. Ihre Gesichtsfarbe ist oft rot und sie sind häufig etwas aufgedunsen.

Frauen, zu denen Lachesis passt, leiden oft stark unter Hitzewallungen. Während der Periode haben sie häufig Unterleibskrämpfe.

In engen Kleidern fühlen sie sich nicht wohl. Morgens und bei heißem Wetter sind ihre Beschwerden stärker als abends und wenn es kühl ist.

Sie lieben Frischluft und fühlen sich wohl, wenn sie sich regelmäßig bewegen.

Thyreoidinum

Das homöopathische Mittel Thyreoidinum wird aus Schilddrüsen von Schafen und Kälbern gewonnen.

In niedrigen Potenzen kann man es gegen eine Schilddrüsen-Unterfunktion einsetzen, ähnlich wie bei Fucus vesiculosus.

Die Betroffenen fühlen sich ständig schlapp, sie haben niedrigen Blutdruck und manchmal auch einen Kropf. Obwohl sie wenig essen, nehmen sie immer mehr zu.

Thyreoidinum ist jedoch nicht geeignet, wenn man unter einer Jodallergie oder unter Hashimoto leidet.

Anwendung der homöopathischen Mittel

Vom homöopathischen Mittel, das am besten zur eigenen Situation passt, kauft man sich am besten als Globuli (Kügelchen) oder Tropfen in der Potenz D6.  Homöopathische Mittel erhält man in der Apotheke.

Davon nimmt man 3x täglich 5 bis 20 Tropfen oder Globuli.

 


 
































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