Anti-Bauch Ernährung

  
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Eine Wunderernährung gegen den dicken Bauch gibt es leider nicht. Aber einige Ernährungsregeln können gezielt dabei helfen, dass der Bauch leichter schlank wird.

Blähende Nahrung meiden

Wie schon in anderen Kapiteln beschrieben (siehe Seite 29 und 92), besteht ein dicker Bauch oft teilweise aus Luft, die den Darm aufbläht.

Daher sollte man mit den typischen blähenden Nahrungsmitteln, z.B. Kohl und Hülsenfrüchte zurückhaltend sein. Oder, wenn man nicht darauf verzichten will, berücksichtigt man die blähende Wirkung, wenn man seinen Bauch misst. Bei manchen Menschen wirken auch Vollkornprodukte, Früchte oder Milchprodukte blähend. Auch kohlensäurehaltige Getränke können den Bauch aufblähen.

Wer zu Blähungen neigt, sollte unbedingt in Ruhe essen und die Nahrung gründlich kauen. Beim hastigen Essen gelangt nämlich viel Luft in die Verdauungsorgane.

Für gute Verdauung sorgen

Auch über Verstopfung als Teilursache für einen aufgetriebenen Bauch wurde schon anderen Kapiteln geschrieben (siehe Seite 27 und 93).

Bei der Ernährung sollte man darauf achten, dass man genug trinkt und möglichst volumen- und ballaststoffreiche Nahrung zu sich nimmt.

Das bedeutet: viel Gemüse und Obst essen. Bei Kohlenhydraten bevorzugt Vollkornprodukte verwenden, sofern man sie verträgt.

Vorsicht mit Phytoöstrogenen

Zahlreiche Nahrungsmittel enthalten pflanzliche Hormone, die den Östrogenen ähnlich sind. Einige dieser Phytoöstrogene können eine bestehende Östrogen-Dominanz (siehe Seite 68) verstärken. Daher sollte man mit diesen Phytoöstrogenen zurückhaltend sein und sie nur hin und wieder zu sich nehmen.

Bei der mitteleuropäischen Ernährung sind davon vor allem Bier und Granatäpfel betroffen. Soja, das auch Phytoöstrogene enthält, steht im Ruf, auf das Hormonsystem eher ausgleichend zu wirken. Daher kann es durchaus sein, dass es eher nützt als schadet.
































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