Blähungen lindern

  
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Blähungen können erheblich zum Bauchumfang beitragen, wenn sie ausgeprägt sind (siehe Seite 29).

Für einen schlanken Bauch ist es also neben der Fettreduktion sinnvoll, eventuelle Blähungen zu reduzieren.

Wer nicht unter Blähungen leidet, kann dieses Kapitel getrost überspringen.

Zur Vermeidung und Behandlung von Blähungen gibt es zahlreiche Maßnahmen.

Wenn es gelingt, die Blähungen zu verhindern, braucht man sie nicht behandeln, daher stehen die Methoden zur Verhinderung der Blähungen im Vordergrund.

Unter den Nahrungsmitteln gibt es einige, die Blähungen fördern. Daher ist es sinnvoll, diese Nahrungsmittel wegzulassen. Oder, wenn man diese Nahrungsmittel besonders gerne isst, sollte man sich bewusst sein, dass der Bauch davon vorübergehend dicker wird, weil er Luft enthält.

Folgende Nahrungsmittel gelten als blähungsfördern:

·         Alle Kohlarten, z.B. Weißkohl

·         Hülsenfrüchte, z.B. Bohnen, Erbsen

·         Schwarzwurzeln

·         Zwiebeln

·         Knoblauch

 

Zwiebeln und Knoblauch spielen eine Sonderrolle, weil sie zwar die Entstehung von Blähungen begünstigen, aber auch die Ausscheidung der Luft aus dem Bauch fördern. Man sollte also beispielsweise Kohl oder Hülsenfrüchte zusammen mit Zwiebeln oder Knoblauch essen, damit sich die Luft nicht schmerzhaft im Bauchraum ansammelt. Allerdings muss man dann mit dem verstärkten Abgehen von Winden rechnen, um die Luft wieder los zu werden.

Bei manchen Menschen wirken auch andere Nahrungsmittel blähungsfördernd:

·         Vollkorn - bei Menschen mit Vollkorn-Intoleranz

·         Ballaststoffe - bei Ballaststoff-Verwertern (siehe Seite 57)

·         Milchprodukte - bei Menschen mit Laktose-Intoleranz

·         Früchte und Fruchtzucker - bei Menschen mit Fruchtzucker-Intoleranz

 

Auch Mineralwasser mit Kohlensäure kann zu Blähungen führen. Wenn man dazu neigt, durch Sprudelwasser Blähungen zu bekommen, kann es helfen, wenn man stattdessen stilles Mineralwasser trinkt.

Ferner kann man auch Blähungen bekommen, wenn man zu hastig isst und dabei Luft verschluckt. Daher sollte man sich Zeit zum Essen nehmen und die Nahrung gründlich kauen, bevor man sie herunter schluckt.

Gegen akute Blähungen hilft beispielsweise eine Wärmflasche.

Außerdem gibt es einige Heilkräuter, die gegen Blähungen helfen. Dazu gehören unter anderem:

·         Fenchel

·         Anis

·         Kümmel

 

Medikamente mit dem Wirkstoff Simeticon können auch dabei helfen, die Blähungen aufzulösen, wenn sie besonders hartnäckig sind. Simeticon-Präparate gibt es als Tropfen, Kaubonbons oder als Kapseln. Man erhält sie in Apotheken und Drogerien.

Auch mit sanften Massagen kann man Blähungen lindern. Dazu reibt man den Bauch im Uhrzeigersinn (von außen betrachtet) in großen Kreisen rund um den Bauchnabel. In dieser Richtung verläuft auch der Dickdarm. Die Massage hilft dabei, die Luft aus dem Dickdarm in Richtung Ausgang zu befördern.
































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